Pferdegebiss: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Egal ob ambitionierter Turnierreiter oder gelegentlicher Hobbyreiter, Du kennst das wahrscheinlich auch: rund ums Pferd gibt es eine Menge Zubehör.

Manchmal fällt die Auswahl da gar nicht so leicht. Um alle Fragen rund um das passende Gebiss für Dich und Dein Pferd zu klären haben wir uns verschiedene Gebisse genauer angesehen und aktuelle Pferdegebiss Tests vorgestellt.

Außerdem findest Du in diesem Beitrag die wichtigsten Kaufkriterien für Dein neues Gebiss und wir widmen uns zudem ausführlichen Bestsellerlisten, sowie aktuellen Angeboten.

Unsere Favoriten für Pferdegebisse

Das beste Pferdegebiss mit Geschmack: Zum Shop
“Gebiss mit Apfelgeschmack für kaufaule Pferde.”

Das beste Pferdegebiss mit D-Ringtrense: Zum Shop
“Pferdegebiss ohne nerviges Verrutschen.”

Das beste Pferdegebiss ohne “Nussknackereffekt”: Zum Shop
“Ein Gebiss ohne nervigen Nussknackereffekt.”

Das beste Pferdegebiss unter 20 Euro: Kerbl Wassertrense doppelt gebrochen
“Das perfekte Gebiss für den kleinen Geldbeutel.”

Das beste doppelt gebrochene Gebiss: Stübben Golden Wings
“Schickes doppelt gebrochnes Gebiss.”

Das beste Pferdegebiss aus Sensogan: Zum Shop
“Gebiss aus hochwertigen Sensogan.”

Das beste Stangengebiss: Sprenger 4058213578 Stangengebiss
“Pferdegebiss für eine feine Hand.”

Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist wichtig zu klären, wofür Du das Gebiss verwenden möchtest.
  • Für jedes Pferd muss individuell geklärt werden, ob ein Gebiss passt.
  • Es gibt viele verschiedene Arten und Kombinationen von Gebissen.
  • Es gibt viele verschiedene Materialien, die bei Gebissen verwendet werden.
  • Außerdem ist wichtig, dass das Gebiss korrekt verschnallt ist.

Die besten Pferdegebisse: Favoriten der Redaktion

Hier stellen wir Dir einige unserer Lieblings-Pferdegebisse vor. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Reihenfolge ist dabei zufällig gewählt und nicht nach unserer Präferenz.

Das beste Pferdegebiss mit Geschmack:

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Was uns gut gefällt:

  • regt die Kautätigkeit durch den Apfelgeschmack an
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Seitenbegrenzung für einen guten Sitz im Maul
  • rostfreie Ringe
  • LPO-zugelassen
Was uns nicht so gut gefällt:

  • eher dickes Gebiss
  • Kunststoff nutzt sich verhältnismäßig schnell ab

Die doppelt gebrochene Olivenkopftrense von Apple Mouth ist besonders für kaufaule Pferde gedacht. Durch den Apfelgeschmack des Gebisses nehmen viele Pferde, die Gebisse sonst nicht so gerne mögen, dieses doppelt gebrochen Gebiss gerne an. Zudem fördert es auch während des Reitens die Kautätigkeit und unterstützt Dich dabei Dein Pferd möglichst losgelassen zu arbeiten.

Durch die Olivenkopftrense bietet das Gebiss eine leichte Seitenbegrenzung, sodass das Gebiss seitlich nicht aus dem Maul rutschen kann. Das Material ist, typisch für Gebisse mit Geschmack, aus Kunststoff und hat zudem Ringe aus einem rostfreien Material.

Das Gebiss hat eine Stärke von 18 Millimetern und ist in den Größen 12.5, 13.5 und 14.5 erhältlich. Es befindet sich zudem eher im unteren Preissegment, also ein Gebiss für Jedermann.

Das beste Pferdegebiss mit D-Ringtrense:

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Was uns gut gefällt:

  • anatomisch geformt
  • gute Akzeptanz vom Pferd
  • Seitenbegrenzung durch die D-Ringe, für einen guten Sitz im Maul
  • geringes Allergierisiko
  • LPO-zugelassen
Was uns nicht so gut gefällt:

  • die Ringe können anfangs bei dem neuen Gebiss etwas quietschen

Die D-Ring-Trense Anatomica ist ein doppelt gebrochenes Gebiss von Qualcraft. Zudem ist sie anatomisch geformt.

Dieses Gebiss ist bei vielen Pferdefreunden sehr beliebt, da es ein echter Allrounder ist. Dabei ist besonders die Qualität des Gebisses überzeugend, auch wenn es am Anfang etwas an den Ringen quietschen kann. Das legt sich aber mit der Zeit.

Die D-Ring-Trense Anatomica von Qualcraft besteht aus einem hochwertigen und maulfreundlichen Edelstahl, das ein geringeres Allergierisiko hat, als herkömmliche Gebisse. Verfügbar ist dieses Gebiss in den Größen 11.5, 12.5, 13.5 und 14.5 und hat eine Stärke von 16 Millimetern. Anatomisch ist es nicht zu dick, sodass es für viele verschiedene Pferde Mäuler passt.

Das beste Pferdegebiss ohne “Nussknackereffekt”:

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Was uns gut gefällt:

  • kein fieser Nussknackereffekt, durch Turnado-Winkel
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • in vielen Größen verfügbar
  • gleichmäßige Druckverteilung
Was uns nicht so gut gefällt:

  • die Gebissringe sind relativ groß

Die Turnado Wassertrense von Sprenger ist ein einfach gebrochenes Gebiss aus Edelstahl. Dieses Gebiss hat eine Stärke von 16 Millimetern und ist damit nicht zu dick. Die Ringe des Wassertrense haben bei der Gebissgröße von 11.5 eine Größe von 55 Millimetern und bei den Gebissgrößen 12.5, 13.5, und 14.5 eine Größe von 70 Millimetern.

Besonders an diesem Gebiss ist die spezielle 45 Grad Neigung im Gelenk des Gebisses. Dadurch kann der sogenannte “Nussknackereffekt” vermieden werden. Zudem hast Du mit diesem Gebiss einen sehr gleichmäßigen Druck auf die Zunge Deines Pferdes.

Das beste Pferdegebiss unter 20 Euro:

Was uns gut gefällt:

  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Standardgebiss (Allrounder)
  • gut für den Einstieg geeignet
  • rostfrei
Was uns nicht so gut gefällt:

  • Gewicht etwas höher als vom Hersteller angegeben

Dieses Gebiss von Kerbl ist perfekt für den kleinen Geldbeutel. Wenn Du vielleicht noch nicht so viel Erfahrung hast und Dich zunächst in der Welt der Gebisse zurechtfinden musst, ist dieses Gebiss super für den Einstieg geeignet.

Es handelt sich hier um eine Wassertrense, die doppelt gebrochen ist und aus einem rostfreien Material hergestellt ist. Die Stärke des Gebisses ist 18 Millimeter, wodurch es ein eher dickeres Gebiss ist. Beispielhaft haben wir hier eine Größe von 12,5 gewählt. Es sind aber auch andere Größen verfügbar.

Vielen Kunden gefällt bei diesem Gebiss besonders das Preis-Leistungsverhältnis. Dieses Standardgebiss ist zudem als echter Allrounder für viele Pferde und Reiter geeignet.

Das beste doppelt gebrochene Gebiss:

Was uns gut gefällt:

  • Qualität
  • Maul-Freundlichkeit und Akzeptanz vom Pferd
  • Kupfergebiss: süßlicher Geschmack für Kautätigkeit, nickelfrei
  • schonend für die Lefzen mit gleichzeitiger Seitenbegrenzung
  • viele Größen
  • Vergleichssieger bei vergleich.org
Was uns nicht so gut gefällt:

  • laut Hersteller nicht LPO-zugelassen

Das Golden Wings Gebiss von Stübben ist aus einer massiven Kupferverbindung hergestellt. Neben einem Kupferanteil von 90 Prozent sind zudem noch 7 Prozent Eisen und Aluminium für eine bessere Festigkeit und somit auch eine längere Haltbarkeit enthalten.

Das Gebiss ist in den Größen 9.5, 10.5 und 11.5 mit einer Ringgröße von 65 Millimetern und in den Größen 12.5, 13.5 und 14.5 mit einer Ringgröße von 70 Millimetern verfügbar. Es hat eine Stärke von 14 Millimetern, weshalb es zu den eher dünnen Gebissen zählt, wie dünn zu dünn ist hängt natürlich wieder von der Anatomie Deines Pferdes ab.

Neben der kau-fördernden Wirkung des Gebisses durch das enthaltene Kupfer, das für Pferde einen süßlichen Geschmack hat, bietet dieses doppelt gebrochene Gebiss noch weitere Vorteile. Die besondere “Wing-Form” an der Verbindung von Mundstück und Seitenteile kombiniert wunderbar die Eigenschaften einer Wasser- und Olivenkopftrense. Das Mundstück ist über den Ring frei beweglich und bietet trotzdem eine gewisse seitliche Begrenzung.

Die Runde Form am Maulwinkel ist zudem besonders schonend für die Lefzen. Außerdem verspricht dieses Gebiss nicht zu Klemmen und ohne Nussknackereffekt eine gute Verbindung zum Pferdemaul herstellen zu können.

Das beste Pferdegebiss aus Sensogan:

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Was uns gut gefällt:

  • Sensogan als Material (nickelfrei)
  • ergonomisch geformt
  • Qualität
  • LPO-zugelassen
Was uns nicht so gut gefällt:

  • eher teuer

Das Dynamic RS Olivenkopf Sensogan einfachgebrochen ist ein Gebiss von Sprenger. Wie der Name schon sagt, ist es eine einfach gebrochene, Olivenkopftrense (gut für seitliche Begrenzung) aus Sensogan (nickelfrei).
Sprenger ist eine sehr hochwertige Marke, die mit Produktqualität überzeugt. Besonders da Sensogan eine neuere Entwicklung ist, ist dieses Gebiss eher im höheren Preissegment anzusiedeln.

Es ist in den Größen 13,5 und 14,5 verfügbar und hat eine Stärke von 16 Millimetern. Durch die ergonomische Formung des Gebisses liegt es gleichmäßig auf Zunge und Zungenrändern auf, was das gelassene Abkauen Deines Pferdes fördert.

Das beste Stangengebiss:

Was uns gut gefällt:

  • Vergleichssieger bei vergleich.org
  • haltbares Material
  • Druckverteilung
Was uns nicht so gut gefällt:

  • eher für erfahrene Reiter geeignet

Dieses Gebiss von Sprenger ist eine Kombination aus Wassertrense und Stangengebiss. Es ist aus Edelstahl und daher sehr langlebig. Mit einer Stärke von 16 Millimetern und einer Größe von 13,5 in einem guten Mittelfeld.

Die Druckverteilung bei Stangengebissen allgemein ist sehr gleichmäßig. Sie gehören dennoch eher in erfahrene Hände, da bei einer zu starken einseitigen Belastung das Gebiss verkanten kann.

Dieses Gebiss ist in dem Test zu Stangengebissen von vergleich.org der Vergleichssieger.

Kaufratgeber für Pferdegebisse

Das Pferdegebiss ist eines der wichtigsten Bestandteile in der Kommunikation zwischen Reiter und Pferd. Es gibt für jeden Bereich im Reitsport das passende Gebiss. Im Folgenden findest Du die wichtigsten Informationen, die Du wissen musst!

Welche Arten von Pferdegebissen gibt es?

Bei den Arten von Gebissen gibt es zwei wichtige Unterteilungen: in Mundstücke und in Seitenteile.

Es gibt drei Arten von Mundstücken:

  • Stangengebisse
  • Doppelt gebrochene
  • Einfach gebrochene

Das Stangengebiss

Das Stangengebiss besteht aus einem Stück, das im Pferdemaul auf der Zunge liegt. Material und Form können dabei sehr unterschiedlich sein. Es gibt biegsame und starre Stangengebisse, mit und ohne einen Bogen für mehr Platzfreiheit der Zunge.

Bei einer einseitigen Zügelhilfe gibt das Gebiss Druck auf der jeweiligen Unterkiefer Seite, aber auch auf der gegenüberliegenden Oberkiefer Seite. Das kann bei unerfahrenen Reitern schnell dazu führen, dass das Pferd die Hilfe nicht eindeutig umsetzen kann oder sich das Gebiss verkantet.

Das einfach gebrochene Gebiss

Das einfach gebrochene Gebiss besteht aus zwei in etwa gleichlangen Mundstück Teilen, die über ein Gelenk in der Mitte miteinander verbunden sind.

Das einfach gebrochene Gebiss wirkt über die Zunge gleichmäßig auf den Unterkiefer. Durch das Gelenk gibt es den Hebeleffekt auf die andere Kieferseite bei dem einfach gebrochenem Gebiss nicht.

Bei dem Gebiss kann aber auch bei zu starkem beidseitigem Zug auf den Zügeln der sogenannte “Nussknackereffekt” entstehen. Dabei biegt sich das Gebiss am Gelenk nach oben, wodurch es oben am Gaumen drücken kann und gleichzeitig die Zunge wie ein Nussknacker quetscht.

Neben dem doppelt gebrochenem Gebiss ist, dies die häufigste Art von Gebissen, die Du in einer Reitschule findest.

Das doppelt gebrochene Gebiss

Das doppelt gebrochene Gebiss ist, wie bereits erwähnt, eine der am häufigsten verwendeten Arten von Gebissen. Charakteristisch für dieses Gebiss ist ein weiteres kleines Teil in der Mitte, das wie bei dem einfach gebrochen Gebiss über Gelenke miteinander verbunden ist.

Durch die leichte Wirkung wird es auch als Ausbildungsgebiss bezeichnet, da es gut an die Anatomie des Pferdemauls angepasst ist.

Die Seitenteile werden in vier Arten unterteilt:

  • Wassertrense
  • Olivenkopftrense
  • D-Ringtrense
  • Schenkeltrense

Dabei gibt es bewegliche und feste Seitenteile.

Die Wassertrense

Bei der Wassertrense ist das Mundstück über einen beweglichen Ring mit dem Reithalfter und dem Zügel verbunden. Durch die Bewegung des Rings hast Du einen großen Spielraum mit dem Zügel. Bei einem falsch sitzenden Gebiss kann diese Beweglichkeit aber auch zu Scheuerstellen im Maulwinkel führen.

Olivenkopftrense, D-Ringtrense und Schenkeltrense

Die Olivenkopftrense, die D-Ringtrense und die Schenkeltrense (auch Knebeltrense genannt) gehören alle zu den festen Seitenteilen und variieren hauptsächlich in Größe und Form. Diese Art von Seitenteilen sorgt dafür, dass das Mundstück nicht seitlich aus dem Pferdemaul rutschen kann.

Bei der Olivenkopftrense ist das Verbindungsteil zum Mundstück klein und oval (wie eine Olive), damit ist es die dezenteste Art für eine Seitenbegrenzung des Gebisses.

Die D-Ringtrense heißt so, weil das Seitenteil des Gebisses aussieht wie ein großes D. Die Begrenzung ist demnach noch größer als bei der Olivenkopftrense.

Pferdekopf mit Trense und Olivenkopfgebiss

Hier siehst Du ein Pferdegebiss mit Seitenbegrenzung in Form einer Olivenkopftrense.

Die größte Begrenzung über die Seitenteile ist bei der Schenkeltrense gegeben. Wie der Name schon sagt, sind bei diesem Seitenteil “Schenkel” die Abgrenzung zum Mundstück. Sie stehen noch weit über den Ring ab, können allerdings auch in der Länge variieren.

Das Kandarengebiss

Außerdem gibt es noch die sogenannte Kandare. Sie ist im Prinzip eine Kombination aus einem Stangengebiss und der Schenkeltrense. Zudem wird neben dem reinen Kandarengebiss noch eine Unterlegtrense verwendet.

Dabei hat sie am unteren Ende des Seitenteils noch eine weitere Öse für ein zweites Zügelpaar. Dieses führt zu einer größeren Hebelwirkung und hat somit einen höheren Druck auf Unterkiefer und Genick.

Wichtig: Eine Kandare ist nur etwas für fortgeschrittene Reiter.
Eingesetzt wird die Kandare häufig in höheren Dressurklassen, da sie einer erfahrenen Reiterhand bedarf. Für den Springsport gibt es ebenfalls Springkandaren.

Welche Materialien gibt es bei Pferdegebissen?

  • Edelstahl
  • Kupfer
  • Sensogan
  • Aurigan
  • Argentan
  • Kaugan
  • Eisen
  • Gummi
  • Leder
  • Kunststoff

Wie Du siehst, ist die Liste der verfügbaren Materialien auf dem Markt sehr lang. Das muss allerdings nicht schlechtes heißen. Es ist für jeden, also auch für Dich und Dein Pferd, das richtige Material dabei!

Unter die festen Materialien fallen zum Beispiel Edelstahl, Kupfer oder Eisen.

Edelstahl

Bei Edelstahl Gebissen ist die Basis immer aus Stahl, also Eisen, das mit Kohlenstoff versetzt wurde. Hinzu kommen dann noch unterschiedliche Legierungen, die meisten aus Chrom und Nickel in unterschiedlichen Verhältnissen bestehen. Dabei ist es geschmacklos, hat also keine Speichel- oder kau-fördernde Wirkung.

Wissenswert: Das Nickel in vielen Edelstahl Legierungen steht allerdings auch mit einer allergieauslösenden Wirkung in Verbindung. Das hast Du vielleicht auch schon bei Menschen gehört: Viele Menschen haben eine Nickelallergie und können daher keinen Modeschmuck (besonders Ohrringe) vertragen. Bei Pferden ist es ähnlich.
Gebisse aus Edelstahl sind sehr unempfindlich, was den Verschleiß angeht. Sie rosten nicht und sind daher sehr pflegeleicht.

Trotzdem ist es in seltenen Fällen, besonders wenn Dein Pferd sehr viel auf dem Gebiss herumkaut, wichtig zu beobachten, ob sich scharfe Kanten bilden. Sollte dies der Fall sein, muss das Gebiss unbedingt ausgetauscht werden.

Kupfer

Kupfer ist zugleich ein hartes und ein weiches Material. Es ist immer noch ein verhältnismäßig robustes Gebiss, verschließt jedoch schneller als ein Edelstahl Gebiss. Da es so weich ist, wird es oft in Verbindung mit Eisen oder Stahl verwendet.

Es ist antibakteriell und fördert bei leichter Oxidation durch einen süßlichen Geschmack den Speichelfluss und somit die Kautätigkeit. Wenn Kupfergebisse nicht regelmäßig und gründlich gereinigt werden, kann es allerdings auch dazu kommen, dass sich giftiges Kupferazetat bildet.

Davor brauchst Du allerdings keine Angst zu haben, das wichtigste ist es, darauf zu achten, das Gebiss gründlich zu trocknen, nachdem Du es gereinigt hast.

Sensogan, Aurigan, Argentan und Kaugan

Beschreiben alle Kupferlegierungen, die Unterschiede sind dabei nicht sehr groß und beziehen sich hauptsächlich auf die Anteile des Kupfers (zwischen 60 und 85 Prozent).

Argentan

Argentan, auch Neusilber oder German Silver genannt, hat mit 60 Prozent den geringsten Kupferanteil, aber dennoch die positive Wirkung eines Kupfergebisses. Gleichzeitig aber auch die hohe Verschleißfestigkeit des Edelstahlgebisses.

Zusätzlich zu dem Kupfer werden bei Argentan Gebissen Zink und Nickel verwendet, dabei ist abermals eine mögliche allergische Reaktion zu beachten.

Auriga, Sensogan, Kaugan

Sensogan und Aurigan werden ohne Nickel hergestellt und sind eine relative neue Entwicklung der Firma Sprenger, die ebenfalls das Patent für diese Materialien bei Gebissen hat. Sie sollen eine positive Wirkung auf das Pferd haben und sind eher in der höherklassigen Preisklasse vorzufinden. Dennoch besteht noch ein Forschungsbedarf für diese Gebisse.

Aurigan hat einen Kupferanteil von 85 Prozent und enthält zusätzlich Zink und Silizium. Es hat die gleiche positive Wirkung wie ein Kupfergebiss, verhält sich im Oxidationsverhalten und im Verschleiß durch die anderen Elemente aber besser, als reines Kupfer.

Beim Sensogan ist der Kupferteil geringer und es werden Mangan und Zink verwendet. Kaugan verhält sich ähnlich wie Sensogan und Aurigan, nur ist von der Marke Busse entwickelt worden. Diese Gebisse sind trotz Patent eher in einer unteren Preisklasse einzuordnen.

Eisen

Eisengebisse wurden früher viel benutzt, sind heutzutage im klassischen Dressur- und Springsport aber eher selten zu finden. Häufiger werden sie noch im Western Bereich verwendet.

Eisengebisse rosten bei der Oxidation. Das schmeckt für Pferde süßlich, weshalb diese Gebisse auch Sweet Iron genannt werden.

Gummi, Leder und Kunststoff

Gummi, Leder und Kunststoff gehören zu den weichen Gebissen. Das bedeutet sie sind oft angenehmer im Pferdemaul, verschleißen aber auch sehr viel schneller als harte Gebisse.

Dies gilt es regelmäßig zu überprüfen, denn neben scharfen oder spitzen Kanten, die Dein Pferd verletzen könnten, kann bei den weichen Materialien auch etwas abgekaut werden. Wenn Dein Pferd diese verschluckt ist das natürlich nicht so gut, aber davor brauchst Du keine Angst haben, wenn Du Dir Dein Gebiss regelmäßig und gründlich anschaust, um es rechtzeitig austauschen zu können.

Auch Gummigebisse findest Du in verschiedenen Varianten: mit weichem oder hartem Gummi. Gummigebisse haben oft zu Stabilisierung einen Metallkern und sind meistens mit Kautschuk umhüllt. Es gibt sie in allen Varianten von Gummigebissen: als Stangengebiss, einfach gebrochen und doppelt gebrochen.

Ähnlich sieht es auch bei Kunststoffgebissen aus. Sie gibt es auch häufig mit Geschmack (zum Beispiel Apfel) zu kaufen, um die Kautätigkeit Deines Pferdes anzuregen. Kunststoffgebisse sind außerdem Temperaturabhängig. Das bedeutet, sie sind auch im Winter nicht so kalt und unangenehm für Dein Pferd (im Gegensatz zu reinen Stahlgebissen).

Tipp: Ledergebisse sollten vor dem ersten Gebrauch in Speiseöl (zum Beispiel Rapsöl) eingelegt werden, um sie geschmeidig zu machen. Wenn sie durch den Gebrauch wieder spröde werden, kann man sie erneut einlegen. Für die alltäglich Pflege genügt es das Gebiss mit etwas Öl, nach dem Reinigen, zu pflegen. Achtung: Für Ledergebisse sollte keine herkömmliche Lederpflege oder Lederöle benutzt werden, das Gebiss liegt schließlich im Maul Deines Pferdes.

Bei Dem Gummi- und dem Ledergebiss kann es zu dem sogenannten “Radiergummi-Effekt” kommen. Wenn Dein Pferd von selbst eher wenig Speichelfluss hat und auch während des Reitens eine eher geringe Kautätigkeit aufweist, sind diese Gebisse nicht sehr empfehlenswert.

Du kannst es Dir so vorstellen, wie wenn Du mit einem harten Radiergummi, mit viel Druck über Deinen Arm reibst: Das ist sehr unangenehm und gibt auf Dauer Scheuerstellen.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Pferdegebissen?

Wenn Du ein neues Gebiss für Dein Pferd kaufen möchtest, solltest Du auf folgende Kriterien achten:

  • Gebissstärke
  • Anatomie des Pferdes
  • Zweckmäßigkeit
  • Gebissweite
  • Material
  • Gebisstyp

Gebissstärke

Grundsätzlich gilt, dass ein Gebiss nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick sein sollte. Bei zu dicken Gebissen kann es schnell zu einem hohen Druck im Pferdemaul kommen, was für die meisten Pferde schnell unangenehm werden kann. Zu dünne Gebisse können mit der falschen Einwirkung der Reiterhand schnell sehr scharf im Pferdemaul wirken.

Die Gebissstärke kannst Du ganz einfach mit dem “2-Finger-Test” überprüfen. Dazu legst Du 2 Finger in das Pferdemaul, etwa in der Position, wo später das Gebiss liegen soll. Wenn Du keinen Druck spürst, ist ein Gebiss mit 16-18 Millimeter die richtige Wahl. Bei leichtem Druck solltest Du lieber ein Gebiss mit der Stärke 14-16 Millimeter wählen.

Anatomie des Pferdes

Vor dem Kauf eines Gebisses ist es wichtig sich die Anatomie Deines Pferdes anzuschauen, denn kein Pferdemaul ist gleich.

Hierbei geht besonders um den Platzbedarf im Maul Deines Pferdes. Drei Faktoren sind dabei wichtig: die Länge der Maulspalte, die Zunge und das verfügbare Fleisch an der Lefze.

Die Weite der Maulspalte ist der einfachste Faktor, den Du weitestgehend, über eine Schablone ablesen kannst (Siehe Abschnitt: Gebissweite). Bei sehr kurzen Maulspalten kann es mit zu großen Gebissen zu Problemen führen. Wichtig ist dabei zudem das richtige Verschnallen des Reithalfters.

Bei der Zunge und dem Fleisch an der Lefze geht es darum, wie viel Platz Dein Pferd für das Gebiss hat. Bei sehr dicken Zungen kann es mit einem zu dicken Gebiss schnell zu einem zu großen Druck im Pferdemaul kommen. Es gibt sowohl bei Stangen-, als auch bei gebrochenen Gebissen extra Gebisse mit Zungenwölbung.

Bei der Lefze ist wichtig darauf zu achten, ob es nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Fleisch gibt. Viel Fleisch an der Lefze verhält sich ähnlich wie eine dicke Zunge. Bei sehr wenig Fleisch kann es allerdings auch schnell, durch die fehlende Pufferfunktion, zu Scheuerstellen kommen. Dort wäre es wichtig kein zu dünnes Gebiss zu wählen.

Zweckmäßigkeit

Welches Gebiss das richtige für Dich ist, hängt natürlich auch von dem Bereich ab, in dem Du Dich bewegst. Damit einher geht auch Dein reiterliches Niveau. Im Spitzensport werden andere Funktionen eines Gebisses benötigt, als im Freizeitbereich.

Hinweis: Sehr spezialisierte Gebisse, die eine erfahrene Reiterhand benötigen (zum Beispiel sehr dünne, scharfe Gebisse) sind für einen entspannten Hobbyreiter-Ausritt nicht sonderlich gut geeignet.

Am Ende kommt es natürlich auch darauf an, was Deinem Pferd gefällt. Das beste Gebiss bringt Euch nicht weiter, wenn Dein Pferd eine andere Präferenz hat.

Gebissweite

Die Gebissweite ist abhängig von der Art des Gebisses. Bei Wasserfalltrensen sollten die Mundstücke auf beiden Seiten jeweils etwa 0,5 Zentimeter abstehen, wenn Du vor Deinem Pferd stehst und das Gebiss gerade ziehst.

Tipp: Es gibt Schablonen (zum Beispiel aus Pappe), mit denen Du die richtige Weite für Dein Pferd finden kannst. Dazu musst Du diese nur an das Pferdemaul anhalten und kannst die benötigte Größe ablesen.
Bei Gebissen mit festen Seitenteilen (wie der Olivenkopftrense oder der Schenkeltrense) sollten diese am Pferdemaul anliegen.

Pferd zeigt Gebiss

Wenn Du die genannten Punkte beim Kauf eines Pferdegebisses beachtest, steht dem Glück von Dir und Deinem Pferd nichts mehr im Weg.

Grundsätzlich gilt, dass das Gebiss lieber zu lang, als zu kurz sein sollte. Zu kurze Gebisse können schnell zu Quetschungen oder Scheuerstellen führen. Zu lang sollte das Gebiss aber natürlich auch nicht sein.

Welche Marken stellen qualitative Pferdegebisse her?

Es gibt viele verschiedene Anbieter für Pferdegebisse, in unterschiedlichen Preisklassen.
Abhängig von den Bedürfnissen von Deinem Pferd und Dir sind dies einige Beispiele von der Redaktion.

Sprenger

Sprenger ist eine besonders innovative Marke für Pferdegebisse auf dem Markt. Neben der Entwicklung der Materialien Sensogan und Aurigan gibt es auch noch das Turnado Gebiss. Die Turnado Variante gibt es bei einfach und doppelt gebrochenen Gebissen. Die Besonderheit ist dabei der spezielle Winkel im Gelenk der Gebisse, dieser verhindert den Nussknackereffekt.

Stübben

Stübben ist ein familiengeführtes Unternehmen, welches bereits im Jahre 1894 gegründet wurde. So kann die Marke auf weitreichende und umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen. In den Jahren entwickelte sich die Marke ständig fort ohne dabei den Fokus auf die wesentlichen Dinge zu legen. Qualität und Tradition.

Loesdau

Loesdau gehört zu den führenden Anbieter in der Reitsportbranche. In 15 Pferdesporthäuser sind mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt und zeigen dabei höchste Service-orientierung. Mit Passion und Erfahrung wirst Du dort intensiv beraten und kannst Dir verschiedene Produkte auch selbst in der Inhaber geführten Sattlerei ansehen.

Das Unternehmen ist ebenfalls Familien-geführt und kann durch die Einhaltung seiner zahlreichen Qualitätsversprechen glänzen.

Wo kann man ein Pferdegebiss kaufen?

Du kannst ein Gebiss für Dein Pferd in jedem Geschäft für Reitbedarf kaufen. Es bietet sich allerdings auch an ein Gebiss online zu kaufen. Hier ist Deine Auswahl viel größer und Du findest definitiv das perfekte Gebiss für Dich und Dein Pferd. Eine gute Seite, auf der Du schauen kannst und viele der zuvor genannten Marken findest ist RidersDeal.

Wie viel kosten Pferdegebisse?

Der Preis ist stark abhängig von der Art des Gebisses, von 20 Euro bis 200 Euro ist alles dabei. Je “komplizierter” das Gebiss wird, desto teurer wird es auch. Sprich welche Art und welches Material Du auswählst.

Im 20 bis 40 Euro Bereich findest Du gute Gebisse für den Freizeitbereich. Zum Beispiel ein einfach gebrochenes Mundstück mit Wassertrense.

Die teureren Modelle zwischen 120 und 200 Euro sind meist für ambitionierte Reiter im Spitzensport mit mehr Details für feinere Hilfen. Zudem geht es in diesem Bereich auch oft um hochwertigere Materialien.

Alles, was dazwischen liegt, variiert stark in Form und Material, wobei der Preis natürlich auch von der Marke abhängig ist. So wird man bei Busse immer günstigere Gebisse finden, als bei Sprenger.

Wichtiges Zubehör für Pferdegebisse

  • Trense
  • Zügel
  • Reinigungsmittel für das Pferdegebiss

Bei Zügeln und Trense ist es wichtig, dass diese korrekt ausgewählt und verschnallt sind. Denn auch wenn Du das passende Gebiss gefunden hast kann es durch eine falsche Verschnallung zu Scheuer- oder Druckstellen kommen oder Deine Hilfen kommen beim Reiten nicht so bei Deinem Pferd an, wie es sein soll.

Natürlich ist es wichtig, dass Du das Gebiss regelmäßig und gründlich reinigst. Es liegt schließlich (fast) jeden Tag im Maul Deines Pferdes.

Im täglichen Gebrauch genügt es, wenn Du das Gebiss nach dem Reiten gründlich mit Wasser abwäscht. Gelegentlich solltest Du es jedoch ganz gründlich reinigen. Dabei solltest Du darauf achten, dass Du keine zu scharfen Reinigungsmittel verwendest. Leichte Hausmittel, wie zum Beispiel Spüli sollten ausreichen.

Pferdegebiss Test-Übersicht

Hier findest Du einen Überblick von verschiedenen Tests zu Pferdegebissen aus anerkannten Verbrauchermagazinen.

Testmagazin Pferdegebiss Test vorhanden? Veröffentlichungs-Jahr Kostenloser Zugang Mehr erfahren
Stiftung Warentest Kein Test vorhanden
Öko Test Kein Test vorhanden
Konsument.at Kein Test vorhanden
Ktipp.ch Kein Test vorhanden

Wie Du siehst, gibt es aktuell leider keine Tests zu Pferdegebissen. Sobald sich das ändert, findest Du hier natürlich alle Ergebnisse. Wir aktualisieren unsere Seiten regelmäßig.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Pferdegebissen

Falls Du noch offene Fragen zum Thema Gebisse hast, findest Du hier hoffentlich eine Antwort.

Kann man auch ohne ein Pferdegebiss reiten?

Wenn Dein Pferd und Deine reiterliche Erfahrung es zulassen, gibt es tolle Möglichkeiten Dein Pferd auch gebisslos zu arbeiten.

Für die Dressurarbeit bietet sich zum Beispiel ein Hackamore an. Damit hast Du eine größere Auswirkung auf das Nasenbein und das Genick Deines Pferdes. Dadurch kann Dein Pferd auch auf sehr feine Hilfen reagieren. Dabei ist es aber auch wichtig eine weiche Hand zu haben und zu wissen, wie man mit seinen Hilfen umzugehen hat.

Für eine entspannte Runde auf dem Platz kann ein Halsring zum Reiten eine tolle Abwechslung sein. Dieser kann sich zusätzlich positiv auf das Training Deiner anderen Hilfen auswirken.

Tut ein Gebiss dem Pferd weh?

Wenn Du bei der Auswahl des Gebisses auf die richtigen Dinge, sowie die richtige Verschnallung und auf den richtigen Umgang mit dem Gebiss achtest, tut das Gebiss Deinem Pferd nicht weh.

Kann ein Pferd allergisch auf das Gebiss reagieren?

Es ist sehr selten, dass Pferde allergisch auf Gebisse reagieren. Sollte Dir jedoch auffallen, dass Dein Pferd mit Gebiss beim Reiten sehr empfindlich reagiert, scheut oder sich sonst auffällig anders verhält als ohne Gebiss, kann es sein, dass es am Gebiss liegt.

Viele der harten Materialien haben in ihrer Legierung einen bestimmten Nickel Anteil. Nickel ist bekannt für allergische Reaktionen.

Wenn Du ein Nickel Gebiss verwendest, kannst Du ja mal probieren es zu tauschen und schauen ob Dein Pferd mit einer Nickelfreien Legierung besser klarkommt. Alternativen sind zum Beispiel Kupfer-, Aurigan- oder Kaugangebisse.

Wie wirkt man über das Gebiss auf das Pferd ein?

Es gibt vier verschiedene Punkte, über die ein Gebiss hauptsächlich einwirkt: Die Lefzen, der Gaumen, der Unterkiefer und die Zunge.

Pferdegebiss ganz nah

Die Art des Pferdegebisses spielt eine große Rolle. So hat es Auswirkungen auf verschiedene Regionen.

Dies hängt stark von der Art und der Dicke des Gebisses ab.

Kann man ein Pferdegebiss auch gebraucht kaufen?

Du findest im Internet natürlich auch Angebote zu gebrauchten Gebissen, aber je nach Zustand lohnt es sich meistens nicht. Es gibt auch gute neue Gebisse für wenig Geld zu kaufen.

Wie sitzt das Gebiss richtig im Pferdemaul?

Wenn Du vor Deinem Pferd stehst und das Gebiss gerade ziehst, darf es bei Wassertrensen nicht mehr als 0,5 Zentimeter abstehen (gleichmäßig auf beiden Seiten). Alle festen Seitenteile, wie Oliventrensen oder Schenkeltrensen sollten am Pferdemaul anliegen.

Das Gebiss sollte über der Zunge im zahnfreien Raum hinter den Schneidezähnen liegen. Um den optimalen Sitz zu gewährleisten ist die richtige Verschnallung des Gebisses wichtig. Hierbei sollte sowohl das Reithalfter, als auch der Zügel mit einem angemessenen Zug einwirken.

Weitere nützliche Tipps und Tricks

  1. Im Winter ist das Gebiss oft sehr kalt (besonders bei Metall Gebissen), dies kann für Dein Pferd schnell unangenehm sein. Probiere es doch mal aus, das Gebiss vor dem Auftrensen mit Deinen Händen aufzuwärmen.
  2. Außerdem kannst Du es, wenn Dein Pferd sich nicht gerne Auftrensen lässt, doch mal mit einem Leckerli versuchen. Lege es einfach mit dem Gebiss zusammen in Deine flache Hand und biete es Deinem Pferd an.
  3. Ähnliche Effekte kannst Du mit einer Maulbutter erzielen, diese ist zusätzlich kau-fördernd, was Dein Pferd für die Arbeit entspannt.
  4. Wenn Du Probleme mit einem rutschenden Gebiss hast, aber kein Neues kaufen möchtest, versuche doch einmal Unterlegscheiben aus. Diese werden rechts und links auf das Mundstück gegeben und verhindern so, dass das Gebiss seitlich aus dem Maul rutschen kann. Unterlegscheiben wirken also quasi wie eine Schenkeltrense.

Weiterführende Quellen

  • Für Turnierreiter findest Du hier die Vorgaben aus der LPO für Gebisse: Mehr erfahren
  • Hier findest Du eine Veranschaulichung anhand von Videos für die richtige Gebisswahl: Mehr erfahren
  • Die passende Trense zu Deinem neuen Gebiss findest Du hier.

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